Klassiker der Musikgeschichte durch Musikvideos neu inszeniert

Klassiker der Musikgeschichte durch Musikvideos neu inszeniert

Im Januar hat das YouTube-Team die Community aufgerufen Musikvideos zu kreieren. Dabei ging es nicht nur um irgendwelche Musikstücke, sondern einige der größten der Geschichte, die allesamt eines gemeinsam haben: Sie wurden zwischen 1971 und 1973 veröffentlicht. Besonders daran ist, dass dies noch vor der Zeit war, als Musikvideos erstmals auftauchten. Entsprechend interessant war diese Aufgabe an die Community, denn der Kreativität wurden hier keine Grenzen gesetzt.

Ein beeindruckendes Ergebnis

Im Laufe der letzten fünf Monate nach der Aufforderung sind zahllose Einsendungen auf über 50 Ländern bei YouTube eingegangen. Dies zeigt nicht nur den Tatendrang der Community, sondern auch das schier unermessliche Maß an Kreativität. Die besten Machwerke, welche die thematisierten Hits von Elton John und Bernie Taupin untermalen, hat das Unternehmen nun veröffentlicht, und eines sei im Vorfeld erwähnt: Einen Blick sind diese Musikvideos allemal wert, die auch dank der YouTube-App auf der PlayStation 4 angesehen werden können.

Rocket Man

Zu den besten Künstlern zählt der Iraner Majid Adin, der ein eindrucksvolles und vor allem emotionales Animations-Video zum Elton Johns „Rocket Man“ erschaffen hat. Ebenso interessant ist aber auch die Hintergrundgeschichte. Majid Adin ist nämlich ein Flüchtling, der seine persönlichen Erfahrungen bei seiner Flucht nach England in das Video einfließen lassen hat. Mit diesem Machwerk wollte er versuchen den Song eine neue Perspektive zu verleihen, die von Abenteuer, Einsamkeit und Hoffnung geprägt ist.

Bennie and the Jets

Das zweite Musikvideo ist auf zwei Künstler zurückzuführen: Jack Whiteley und Laura Brownhill. Zu Elton Johns Song „Bennie and the Jets“ haben die beiden ein abstraktes Werk erschaffen, welches das Zusammenfinden von Bennie und den Jets erzählen soll. Das Setting wurde von Fritz Langs Science-Fiction Film „Metropolis“ aus dem Jahr 1927 inspiriert.

Tiny Dancer

Das dritte Musikvideo schließt den Kreis dieser abwechslungsreichen Werke, in dem insbesondere die moderne Zeit in den Fokus gesetzt wird. Der Gewinn Max Weiland hat hier ein Tributvideo für Los Angeles erschaffen, in dem der Brite unterschiedliche Menschen auf ihrem Weg durch die Stadt zeigt. Insbesondere der Freigeist und das sonnige Wetter von L.A. verleihen dem Video einen einzigartigen Flair.