Anime Spotlight #4: In der Welt der Games

©Madhouse
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Auch in unserem neuesten Anime Spotlight möchten wir euch wieder einige hochkarätige und enorm spannende Animes näher bringen. Solltet ihr also mal wieder bei der schieren Auswahl verzagen und unschlüssig sein welcher Anime auf dem Streaming-Portal Netflix etwas taugt, dann haben wir heute wieder zwei Kandidaten für, die ohne Frage einen Blick wert sind. Die heutige Auswahl dürfte insbesondere unter den Gamern von euch besonders spannend sein, denn hier dreht es sich um eben dieses Thema!

Und welcher Zeitpunkt könnte für diesen thematischen Anime Spotlight besser sein? In nur wenigen Tagen am 23. März erscheint für die PlayStation 4 das japanische Rollenspiel Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs. Dieser Titel kommt, wie schon der Vorgänger, wieder im typischen Artdesign des legendären Studios Ghibli  daher und gehört ohne Frage zu den meistersehtesten Rollenspielen des Jahres. Zur Überbrückung bis zum Launch von Ni No Kuni 2 oder um einfach zwischenzeitlich eine Pause einzulegen – mit der Netflix-App könnt ihr auf eurer PS4 unsere Anime-Empfehlungen in voller Länge genießen!

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No Game No Life

Die erste Serie in unserem heutigen Anime Spotlight ist eine sehr packende, die das Thema „Spielen“ auf eine gänzlich neue Ebene bringt. No Game No Life entstammt aus der Feder von Yu Kamiya und wurde erstmals 2014 ausgestrahlt, wobei die Light Novel, auf welcher die Serie basiert, bereits im Jahr 2012 veröffentlicht wurde. Im Fokus der Geschichte steht das Geschwisterpaar Sora und Shiro, die fast ihre gesamte Zeit in der Online-Welt verbringen und wenig für das soziale Leben in der realen Welt übrig haben. Denn Spiele sind leicht verständlich und folgen klaren Regeln, wohingegen das reale Leben nicht einmal einem Genre zuzuordnen ist – viel zu chaotisch!

Shiro und Sora nehmen ihre wahre Leidenschaft des Gamings zudem sehr ernst und sind dadurch quasi unbesiegbar – zumindest was Games angeht. Eines Tages werden die beiden zu einer Partie Online-Schach herausgefordert, und diese können die beiden geradeso mit Mühe und Not gewinnen. Was die beiden jedoch noch nicht wissen: Dieser Sieg soll ihr Leben verändern. Denn der Herausforderer ist eine Gottheit mit dem Namen Tet, welche unseren Helden ein einmaliges Angebot macht: Wenn sie wollen, bringt er sie in eine Welt, in der sich alles nur um Spiele dreht. Jeder Konflikt wird hier in Form eines Spiels beigelegt, sodass hier keine herkömmliche Gewalt mehr existiert. Die beiden Schlagen ein.

An dieser Stelle beginnt No Game No Life auch seine wahren Stärken zu zeigen. Neben einem hochkarätigen Art-Design, kommt die Geschichte wohl durchdacht daher. Gerade die unterschiedlichen Spiele sind derart perfekt ausgeklügelt und  ebenso einzigartig, sodass diese sofort zu fesseln wissen. Aber gleichzeitig versteht es der Anime auch komödiantische und dramaturgische Aspekte zu vereinen, sodass zu keiner Zeit Langeweile aufzutreten vermag. No Game No Life ist defintiv einen Blick wert!

Overlord

Auch die zweite Serie in unserem Anime Spotlight kommt sehr unterhaltsam, aber auch äußerst effektgewaltig und düster daher. Overlord ist im Jahr 2126 angesiedelt, einer Zeit in der Videospiele sich technisch sehr weit entwickelt haben. Ähnlich wie beim bekannten Anime Sword Art Online können Spieler hier vollends in die Spielwelt eintauchen und ungewöhnlich stark mit dieser interagieren. Im Blickfeld liegt hier das Spiel Yggdrasil, welches 12 Jahre lang gelaufen ist und dessen Server nun abgeschaltet werden sollen. Innerhalb dieses Games existiert eine Gilde mit dem Namen Ainz Ooal Gown, die ursprünglich aus 41 Mitgliedern bestand und zu den stärksten Gilden im Spiel zählte.

Kurz vor dem Abschalten der Server ist nur noch ein einziger Charakter der Gilde online. Sein Name: Momonga. Als der Zeitpunkt des Abschaltens erreicht wird, muss Momonga feststellen, dass etwas Außergewöhnliches geschieht – und zwar nichts! Die Server fahren nicht herunter und das Spiel läuft weiter. Zumindest ist dies der vermeintlich erste Eindruck. Tatsächlich ist etwas viel unglaublicheres passiert: Das Versteck seiner Gilde „The Great Tomb of Nazarick“ wurde in eine Fantasy-Welt verfrachtet und obendrein kann er sich nicht mehr ausloggen und ist in der Gestalt seines untoten Alter-Egos gefangen. Obendrein sind die NPCs der Gilde allesamt mit einem freien Willen und Bewusstsein erwacht, die Momonga als ihren Anführer folgen wollen. An dieser Stelle beginnt eine faszinierende aber auch düstere Reise, in der unser Held beginnt die neue Welt zu verstehen. Was dieses Ereignis für die Menschen und anderen Wesen der Fantasy-Welt bedeute, dass hier nun ein übermächtiger Untoter mit zahlreichen Dämonen und anderen nicht-menschlichen Kreaturen unter sich die Welt bereist, das könnt ihr via der Netflix-App auf der PS4 am besten selbst herausfinden.