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Love, Death & Robots: Abgedrehte und epische Kurzfilme

Die Netflix-Überraschung im März!

Kurzfilme können erheiternd, spannend und auch sehr imposant inszeniert sein, doch in der Regel erhalten diese nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie große Blockbuster. Packt man diese allerdings mit zahlreichen weiteren Kurzfilmen zu einer kleinen Sammlung zusammen, dann lohnt sich der Blick umso mehr. Dies zeigt auch das neugestartete Netflix-Format Love, Death & Robots.

Wie gut so etwas funktionieren kann, das zeigte insbesondere im vergangenen Jahr The Ballad of Buster Scruggs. Diese Kurzfilmsammlung rund um den wilden Westen war amüsant, brillant inszeniert und gefüllt mit schrägen Charakteren. Ein willkommener frischer Wind, den man auf der Netflix-App auf der PlayStation 4 genießen konnte und noch immer einen Blick wert ist.

Hier gibt es weitere Informationen zu The Ballad of Buster Scruggs

Total abgedreht…

Mit Love, Death & Robots bekommt ihr es mit einer Sammlung von 18 Kurzanimationen zu tun. Diese sind im Schnitt nur etwa zehn Minuten lang und in sich abgeschlossen, liefern aber gleichzeitig einzigartige und total abgedrehte Geschichten.

Mal dreht es sich um Untergrundkämpfe, in denen Monster gegeneinander antreten. Ein anderes Mal gilt es eine Gruppe von Farmern zu beobachten, wie diese in schwer gepanzerten Mechs gegen Monsterinvasionen antreten. Aber auch weniger episch und dafür deutlich amüsanter geht es ab, wenn eine kleine Gruppe von Robotern nach der Apokalypse die menschliche Rasse studieren.

Verantwortlich für diesen abgedrehten Mix zeigen sich zudem zwei Veteranen des Business. David Fincher, der insbesondere für Fight Club bekannt ist, als auch Tim Miller (Deadpool, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt) präsentieren hier einen ausgesprochen vielfältigen Mix aus unterschiedlichen Animationsstilen und faszinierenden Geschichten.

Netflix bleibt weiter experimentierfreudig

Netflix experimentiert in letzter Zeit mit vielen Eigenproduktionen aus etlichen verschiedenen Regionen und zeigen damit den Willen des Streaminganbieters, neue Wege zu beschreiten. Dies hat Netflix bspw. schon am Film Black Mirror Bandersnatch gezeigt. Hier konnte der Zuschauer selbst Einfluss auf die Handlung nehmen.

Hier erfahrt ihr mehr zu Black Mirror Bandersnatch

Dank einer Episodenlänge von sechs bis 17 Minuten eignet sich das Format auch für einen schnellen Blick. Dabei variiert das Genre so stark wie der Animationsstil. Nicht jeder wird euch vielleicht auf Anhieb gefallen, doch unser Tipp ist jeder Episode eine Chance zu geben. Es lohnt sich!

18 Mär ‘19